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Kunst im Kohlebunker

Bild: Andreas Thull

Kunst im Kohlebunker

10.11. | 18:00 & 19:30, 14.11. | 19:30

»»generator, Universität Trier, Campus II, Gebäude F, Behringstr. 21, 54296 Trier

Seit 2025 widmet sich das Programm des »»generator in einer mehrjährigen Reihe den vier Elementen, die nacheinander thematisch aufgegriffen werden. Ausgangspunkt ist die Geschichte des Ortes: Der »»generator als industriehistorischer Raum wird zum Resonanzraum für zeitgenössische Fragen. Die Elemente - einst als Grundlage aller Materie verstanden - werden zu Chiffren aktueller Themen: Wie sehen, denken, fühlen und verstehen wir Wasser, Luft, Erde und Feuer heute? Die Ausstellung »»generator 6 (2026) richtet den Blick auf das Element Luft und damit auf das Flüchtige und kaum Greifbare: auf Atem, Bewegung und Atmosphäre als grundlegende, aber oft unsichtbare Dimension unseres Daseins. Das Element begegnet uns in unserem Alltag auf vielfältige Art und Weise: Mit Luft verbinden wir den Himmel, die Freiheit, das Fliegen, wir sprechen von luftigen Höhen, erfrischenden Brisen, brausenden Stürmen. Nebel und Wolken helfen uns, das eigentlich transparente Material zu visualisieren. Seit Beginn der Moderne, mit Industrialisierung und Technisierung, ist Luft zunehmend auch ein Problemfeld: Luftverschmutzung und schlechte Luftqualität machen den lebensnotwendigen Atemzug zur potenziellen Gefahrenquelle, die Veränderung der Atmosphäre wird zur globalen Bedrohung. Luftkurorte werben mit besonders reiner Luft, Wetter-Apps informieren in Echtzeit über lokale Luftqualität und warnen vor Schadstoffbelastung - insbesondere in Städten. Zugleich erscheint Luft aber auch als Hoffnungsträger und Ressource der Zukunft: Mit der Energiewende rückt die Windkraft verstärkt in den Fokus - es entstehen neue Infrastrukturen nachhaltiger Energiegewinnung - ein Wandel, der auch in der Region Trier sichtbar ist. Mit installativen Setzungen untersuchen die Künstlerinnen Steffi Lindner und Edith Kollath Luft als atmosphärisches und relationales Medium: als räumlich wirksame, immaterielle Kraft ebenso wie als verbindendes Moment zwischen Körper, Raum und Umwelt. ihre Arbeiten machen das Unsichtbare in seiner Wirkung zwischen Individuum und Umgebung erfahrbar. Die Ausstellung entsteht im Rahmen eines kunsthistorischen Praxisseminars Teil der praxisnahe Lehre des Fachs Kunstgeschichte der Universität Trier - im Dialog von Wissenschaftler:innen, Künstlerinnen und Studierenden.


Über den »»generator


Der »»generator ist das Medienkunstlabor des Fachs Kunstgeschichte an der Universität Trier, angesiedelt in den historischen Kellerräumen der ehemaligen Kohleheizzentrale auf Campus 2. Seit 2015 entstehen hier im Dialog von Kunst, Wissenschaft und Lehre raumgreifende Ausstellungsprojekte. Alle Ausstellungen werden dabei von wechselnden Gruppen von Studierenden entwickelt, kuratiert und realisiert.

Mehr Informationen unter generator.uni-trier.de

Veranstalter: »»generator | medienkunstlabor trier

Der Eintritt ist frei, es wird um Anmeldung und um eine unterstützende Spende gebeten.
Dauer: 45 Minuten
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum eigenständigen Verweilen in der Ausstellung.

Eingeschränkt barrierefrei

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im Auftrag der Stadt Trier
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Die Veranstaltung wurde 2021 und 2022 durch das Ministerium für Wirtschaft, 
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz gefördert.

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